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Erschöpfung und Müdigkeit: Mann reibt sich die Schläfen.
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Symbolbild

Müde, antriebslos, erschöpft – körperlich wie geistig. Damit das kein Dauerzustand wird, ist es wichtig, die Signale des Körpers ernst zu nehmen und mit einfachen Mitteln gegenzusteuern.

Wer dauerhaft an seine Grenzen geht, bekommt irgendwann die Quittung: Nichts geht mehr. Die Konzentration leidet, der innere Antrieb schwindet. Alles scheint mühsamer als sonst. Das ist ein Warnzeichen Ihres Körpers, das signalisiert: Ich brauche Erholung. Das sollten Sie nicht ignorieren, sondern unbedingt ernst nehmen.

Wie äußert sich eine anhaltende Erschöpfung?

Die Anzeichen und Symptome einer (länger andauernden) Erschöpfung sind vielfältig. Die einen sind extrem gereizt und können den Lärm auf der Baustelle nebenan kaum noch ertragen, die anderen sind andauernd müde, antriebslos und schon vom wöchentlichen Einkauf überfordert. Wieder andere sind unruhig, rastlos oder brechen in Tränen aus, weil der Kuchen für die Familie missraten ist. Oder sie verzweifeln an der Technik, die den Homeoffice-Tag mal wieder verhagelt.

Auch der Körper reagiert: Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte, Heißhungerattacken oder zuckende Augenlider können Anzeichen dafür sein, dass man mit seinen Kräften am Ende ist.

Was sind typische Ursachen für Erschöpfung?

Woher eine körperliche und seelische Erschöpfung kommt, ist individuell verschieden. Zudem ist es oft ein schleichender Prozess, der sich nicht immer an einem konkreten Auslöser festmachen lässt.

Oft hilft es, sich Zeit zu nehmen und den eigenen Alltag mit etwas Abstand zu betrachten, um herauszufinden, wo die persönlichen „Energiefresser“ lauern. Fest steht: In vielen Fällen sind es emotionale Faktoren, die Körper und Seele müde werden lassen – zum Beispiel Stress im Job, Termindruck, ständige Erreichbarkeit oder die Schwierigkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Das alles verlangt uns enorm viel ab. Auch andere belastende Faktoren wie ein Trauerfall in der Familie, finanzielle Sorgen oder gesundheitliche Probleme können dazu beitragen, dass man sich kraftlos fühlt.

Doch es gibt auch körperliche Ursachen wie zu viel oder zu wenig Bewegung sowie chronischer Schlafmangel. Zudem können Müdigkeit und Erschöpfung auch als Nebenwirkungen von Medikamenten auftreten – zum Beispiel bei bestimmten Mitteln gegen Heuschnupfen oder Antidepressiva. Auch bei einigen körperlichen und psychischen Erkrankungen gehört es zu den Begleiterscheinungen, dass sich die Betroffenen oft schon bei geringster Belastung erschöpft fühlen. Das kann bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus der Fall sein, aber auch bei niedrigem Blutdruck, Eisenmangel, Heuschnupfen, einer Schilddrüsenunterfunktion oder Depressionen beziehungsweise depressiven Verstimmungen.

Erschöpfung nach COVID-19

Immer mehr Menschen berichten, dass sie Wochen und Monate nach einer überstandenen Corona-Infektion noch total erschöpft sind, selbst wenn der Verlauf eher milde war. Experten sprechen in dem Zusammenhang auch vom Long-Covid-Syndrom oder von Post-Covid-Fatigue. Was genau hinter den Beschwerden steckt, ist noch unklar. Möglicherweise braucht der Körper mitunter so lange, bis er sich vollständig von der Erkrankung erholt hat. Es könnte jedoch auch mit dem Immunsystem zu tun haben, das „überreagiert“. Wissenschaftliche Untersuchungen dazu laufen derzeit.

Erschöpfungssymptome sind jedoch nicht covidspezifisch. Sie können auch nach anderen Virusinfektionen auftreten. Wichtig ist dann, die eigenen Grenzen zu respektieren und körperliche wie seelische Überanstrengungen zu vermeiden.

So überwinden Sie die Erschöpfung

Ein erster wichtiger Schritt: Akzeptieren Sie, dass Sie erschöpft sind. Als Nächstes können Sie sich daranmachen, die Energiereserven wieder aufzufüllen. Tun Sie das möglichst bald, sonst kann es sein, dass die Erschöpfung chronisch wird.

Diese Tipps können Ihnen helfen, sich wieder fitter zu fühlen.

Machen Sie Sport, um Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. Suchen Sie sich etwas, das Ihnen Spaß macht und in Ihren Alltag passt – ob Spazierengehen, Yoga oder Fitness-Workout. Schon anfangs 10 bis 20 Minuten täglich steigern Fitness und Wohlbefinden.
Atmen Sie durch. Gehen Sie auf den Balkon, in den Park oder in den Wald. Hauptsache, raus! Denn frische Luft hilft beim Abschalten. Tipp: Lassen Sie Ihren Blick mal ganz bewusst in die Ferne schweifen, um den Kopf frei zu kriegen.
Brauchen Sie zwischendurch einen kleinen Snack, greifen Sie statt zu Keksen oder Schoko lieber zu Obst oder Nüssen. Die liefern einen gesunden Energieschub samt wichtiger Nährstoffe und Vitamine.
Trinken Sie täglich etwa zwei bis drei Liter Wasser, Fruchtsaftschorle oder ungezuckerten Tee. Denn ohne ausreichend Flüssigkeit geht nichts im Körper. Wasser ist Bestandteil aller Körperzellen und unerlässlich für Gehirn, Schleimhäute und Haut sowie sämtliche Stoffwechselprozesse.
Während des Schlafs regeneriert Ihr Körper. Etwa sieben bis acht Stunden pro Nacht halten Experten für optimal. Halten Sie sich möglichst an einen festen Schlafrhythmus. Tipp: Schreiben Sie alle Dinge, die wichtig sind oder erledigt werden müssen, am frühen Abend auf, damit der Kopf frei werden kann. Und 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen möglichst nicht mehr fernsehen oder auf dem Smartphone surfen.
Gönnen Sie sich regelmäßig kleine Auszeiten – im Job, aber auch privat. Stellen Sie sich hin und schließen Sie die Augen. Atmen Sie bewusst ein und aus und spüren Sie in sich hinein. Oft helfen auch ein paar kleine Seufzer dabei, das eigene Stresslevel zu senken. Und schenken Sie sich ein Lächeln. Auch progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Achtsamkeitsübungen haben sich bei Stress bewährt.
Igeln Sie sich nicht ein. Suchen Sie den Kontakt zu Menschen, die Ihnen guttun, auch wenn es Ihnen vielleicht schwerfällt, sich aufzuraffen. Ob real oder virtuell wegen Corona: Zeit mit Freunden zu verbringen hebt die Stimmung.

Mittel gegen Erschöpfung

Manchmal lässt sich eine anhaltende Erschöpfung nicht allein mit Bewegung, gesunder Ernährung und Entspannung bewältigen. Dann können zusätzlich pflanzliche Arzneimittel sowie bestimmte Vitamine und Mineralstoffe aus Ihrer Apotheke sinnvoll sein, um wieder zu Kräften zu kommen. Sprechen Sie uns an. Wir suchen gemeinsam mit Ihnen das richtige Präparat für Ihre Beschwerden heraus

Pflanzliche Mittel

Es gibt einige Heilpflanzen, die Symptome lindern können, die mit Erschöpfung einhergehen. Hier einige Beispiele:

  • Johanniskraut: Hoch genug dosiert, hilft es gegen depressive Verstimmungen und in belastenden Situationen. In Ihrer Apotheke bekommen Sie Tabletten oder Kapseln mit immer dem gleichen Wirkstoffgehalt, sodass eine Wirkung garantiert ist. Johanniskraut wird sehr gut vertragen, kann aber Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Lassen Sie sich daher vor der Anwendung bei uns in Ihrer Apotheke beraten.
  • Baldrian, Hopfen und Melisse: Ihnen wird eine schlaffördernde und beruhigende Wirkung zugeschrieben. Sie sind meist als Kombination in Form von Tabletten, Dragees, Tropfen oder als Tee in Ihrer Apotheke erhältlich.
  • Passionsblume und Lavendel: Passionsblume und Lavendel wirken vor allem angstlösend, beruhigend und entspannend und lindern nervöse Reizbarkeit. Beide verbessern dadurch auch die Schlafqualität und machen tagsüber nicht müde.
  • Rosenwurz: Die Heilpflanze ist vor allem in Skandinavien und Russland bekannt. Sie wird traditionell angewendet, um die Widerstandsfähigkeit des Körpers in Stresssituationen zu stärken und Erschöpfungssymptome zu lindern.


Vitalstoffe wie Magnesium und Vitamin B

Eine ausgewogene Ernährung liefert in der Regel alle wichtige Mikronährstoffe, die der Körper braucht. In hektischen Phasen oder wenn man emotional stark belastet ist, kann es jedoch schwierig sein, sich optimal zu ernähren. Außerdem benötigt der Körper dann deutlich mehr von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen. Damit es nicht zu einem Mangel kommt, können Sie den Bedarf durch bewährte Nahrungsergänzungsmittel aus Ihrer Apotheke ausgleichen.

Eine sinnvolle Kombination bestimmter Mikronährstoffe hilft dem Körper, neue Energie zu schöpfen und Belastungen besser auszuhalten. So tragen zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und die körpereigene Immunabwehr zu stärken. Auch Magnesium spielt in zahlreichen Stoffwechselprozessen eine Rolle. Es ist nötig, damit Nerven-, Herz- und Muskelzellen optimal arbeiten. Hochdosierte Magnesiumpräparate, die der Körper gut aufnehmen kann, gibt es in Ihrer Apotheke in Form von Direkt- oder Trinkgranulat, Trinkampullen, Kapseln, Lutsch- oder Brausetabletten.

Die B-Vitamine, vor allem Vitamin B12, spielen bei erhöhter Belastung und Stress eine große Rolle für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Da sie „Hand in Hand“ arbeiten, sollten sie am besten als Vitamin-B-Komplex eingenommen werden. Bestimmte Aminosäuren helfen in Kombination mit Vitaminen und Mineralstoffen ebenfalls kurzfristig und langfristig bei Erschöpfung und füllen die Energiereserven wieder auf.

Ätherische Öle

Ein angenehmer Duft kann helfen, Stress besser zu ertragen. In Ihrer Apotheke finden Sie zum Beispiel verschiedene Anti-Stress-Roll-Ons, Sprays oder ätherische Öl-Mischungen, beispielsweise mit beruhigendem Lavendel und Sandelholz. Einfach auf die Handgelenke, Schläfen und den Nacken auftragen, als Raumspray verwenden oder in die Maske sprühen und den Duft genießen.

Für mehr Energie und eine bessere Stimmung sorgen auch andere ätherische Öle wie etwa Bergamotte, Zitrone, Wildorange, Pfefferminz oder Weihrauch. Sie bekommen sie einzeln oder in speziellen Duftrichtungen bei uns in Ihrer Apotheke.

Vorsicht vor chronischer Erschöpfung und Depression

Eine Phase der Erschöpfung beispielsweise aufgrund beruflicher oder privater Belastungen klingt in der Regel nach ein paar Wochen wieder ab. Der Übergang in eine chronische Erschöpfung, also ein Burn-out, oder sogar eine Depression ist jedoch fließend. Da die Anzeichen ähnlich sind, ist eine Abgrenzung für Laien schwierig. Fakt ist jedoch: Im Gegensatz zu einem vorübergehenden Stimmungstief ist eine Depression eine ernst zu nehmende Krankheit, die von einem Arzt diagnostiziert und behandelt werden muss.

Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden noch als Erschöpfung gelten, sollten Sie unbedingt einen Arzt zurate ziehen, der Sie genauer untersucht und mit Ihnen die weitere Behandlung bespricht.  

Hilfe bei Depressionen

Mehr Informationen zum Thema Depression erhalten Sie auf den Seiten der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Hier finden Betroffene und Angehörige auch konkrete Unterstützungsangebote im Umgang mit der Erkrankung.

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